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Logo: KlimawandelIllustration
Wann wirds mal wieder richtig Sommer?
Die Heizung der Erde
Warum das Klima so launisch ist
Ende eines langen Sommers
Die Erde funkt längst Signale
Was erwartet Sachsen?
Wer zu spät kommt, spürt die Folgen
Sieht so der künftige Winter aus?
Gesundheit: Durstlöscher gesucht
Kein Erdenfleck bleibt verschont
Kyoto-Protokoll: Zu brav für ein tonnenschweres Problem
Denke global, handle lokal
Kohle kann pessimistisch stimmen
Das Klima ist kostengünstiger zu haben
Fossiler Zündstoff
Energie im Überfluss
Wünschen Sie ein Happy End? Interview mit einem
Klimaforscher
Klimakapsel

Zitat

"Wenn ich in meiner Vorlesung über Klimawandelfolgen die französischen Hitzetoten von 2003 erwähne, dann lächeln alle, als sei das weit weg und könnte ihnen nicht passieren."

Dirk Rübbelke, Wirtschaftswissenschaftler an der TU Chemnitz

"Wer auf eine neue Sorte umstellt, hat Ausgaben von 20.000 Euro pro Hektar und drei Jahre lang keine Ernte."

Claus Höhne, Vorsitzender des Weinbauvereins Oberlößnitz und Winzer in Radebeul

Gesundheit: Durstlöscher gesucht

Durstlöscher

Der menschliche Körper erreicht tagsüber bei gut 20° C einen Zustand vollster Zufriedenheit. Ansonsten klagen wir, dass es zu kalt oder zu heiß ist. Gesundheitstipps für Wetterextreme gibt es in der westlichen Welt viele: Sie sollten mindestens zwei Liter Wasser pro Tag trinken. Was, wenn es dieses Wasser nicht mehr gibt? Sie stünden unter akuten Stress - so wie die Pflanzenwelt, die wegen der globalen Erderwärmung immer mehr Dürren ausgesetzt ist. 500 Millionen Menschen auf der Erde geht das derzeit nicht anders - sie leiden an Wassermangel, weil ihre Regionen versteppen. Haben Sie diese Menschen schon in Verbindung mit dem Braunkohlestrom aus Ihrer sächsischen Heimat gebracht?

Hitzesommer

(Quelle: Agrarbericht 2005, Sächsischer Weinbauverband)

Karte Weinstraße in Sachsen unter: http://www.weinbauverband-sachsen.de

Weinbranche: Der Weiße ist anspruchsvoller

Der Winzer Claus Höhne kann sich über die sächsischen Klimaprognosen nicht freuen, trotz der wärmeren Sommer, die bald die Temperaturen der bedeutenden Weinregionen in Baden-Württemberg und Rheinhessen erreichen. Doch Wärme allein reicht dem Wein nicht. So fällt ein Jahrgang ins Wasser, wenn es für die Rebe zu trocken ist. "Uns fehlt uns schon jetzt jährlich ein Monat Regen", sagt Claus Höhne.

Wein

Auf die prognostizierte trockene Zukunft könnten die sächsischen Winzer verschieden reagieren. Neu ist, dass die Weinbranche künstlich bewässern darf, doch diese Option sei zu teuer, heißt es unter den Winzern. Zweite Alternative wären rote Reben - sie können die Trockenheit besser vertragen als die weißen. Das hieße, Abschied zu nehmen von bekannten sächsischen Weinsorten.


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